DesignBuild REFLECT
Wir fördern Publikationen zu DesignBuild - Zusammenhänge überdenken
Bis zum 13. Dezember 2026 können sich Architekturfakultäten und gemeinnützige Organisationen mit einer Publikationsidee für DesignBuild REFLECT bewerben. Wir suchen übergeordnete Positionen, die über das einzelne Projekt hinausgehen. Der Themenschwerpunkt 2027 lautet „Inhaltlicher Diskurs“.
DesignBuild PROJECT fördert den Bau. DesignBuild REFLECT fördert das Nachdenken darüber. Hier stehen theoriebildende und projektübergreifende Fragestellungen im Mittelpunkt. Wir wollen das Phänomen DesignBuild beleuchten, damit andere von den Erfahrungen lernen und profitieren können. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung erscheinen anschließend in Buchform als Teil unserer Sto-Stiftungs-Buchreihe.
Gefragt sind übergeordnete Positionen, die über das einzelne Projekt hinausgehen.
Mögliche Themen sind:
• die Prozesse hinter DesignBuild und 1:1-Projekten
• die Lehr- und Entwurfsmethodik
• die gesellschaftliche Relevanz von Inhalten im DesignBuild-Kontext
• das Zusammenspiel von sozialer Innovation und Architektur
• die kulturelle Einordnung von DesignBuild
• besondere Entdeckungen
• vergleichende Projektstudien im Sinne eines „Learning From"
Gefördert werden
Publikationsideen mit übergeordneten Positionen zu DesignBuild (keine Projektberichte)
Fördersumme
120.000 Euro gesamt für DesignBuild PROJECT und DesignBuild REFLECT
Antragsberechtigt
Architekturfakultäten und -fachbereiche an deutschen und europäischen Hochschulen, gemeinnützige Organisationen der Branche
Bewerbungsfrist
13. Dezember 2026, 23:59 Uhr
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über unser Online-Formular und ist bis zum 13.12.2026 möglich.
Teilnahmebedingungen & FAQ
Bewerben können sich alle Fakultäten und Fachbereiche für Architektur an deutschen und europäischen Hochschulen und Universitäten. Ebenso zugelassen sind gemeinnützige Organisationen, die in der Branche aktiv sind. Eine frühere Förderung spielt keine Rolle.
Die Bewerbungsfrist endet am 13. Dezember 2026 um 23:59 Uhr. Die Bewerbung erfolgt über das Online-Formular der Sto-Stiftung.
Die Sto-Stiftung stellt 2027 eine Gesamtfördersumme von 120.000 Euro bereit. Sie gilt für die beiden Disziplinen DesignBuild PROJECT und DesignBuild REFLECT zusammen.
Der Text soll einsprachig erscheinen, bevorzugt auf Englisch. Der Richtwert liegt zwischen 96 und maximal 200 Seiten. Der geschätzte Umfang gehört in den Antrag.
Die Erstellung des Buches muss aus der zur Verfügung gestellten Fördersumme finanziert werden und erfolgt auf Basis der von der Sto-Stiftung zur Verfügung gestellten Adobe InDesign Vorlagen. Das Autorenteam arbeitet die Inhalte in das Layout der Schriftenreihe ein.
Die Veröffentlichung des Werkes erfolgt unter der Creative Commons-Lizenz 4.0 (CC BY-SA 4.0)
Autorenrechte werden nicht gesondert vergütet. Ein kommerzieller Verkauf ist nicht vorgesehen.
Das Buch erhält eine ISBN und steht kostenfrei digital zur Verfügung.
Autorinnen und Autoren sind für die Einhaltung aller Pflichtem im Bereich Bildrechte etc. innerhalb des Buchs verantwortlich.
Weiterhil sollten sie bereit sein, das Buch selbst zu bewerben (Social-Media-Plattformen, Blogs und einschlägige Web-Portale).
Die Sto-Stiftung stellt das Buch auf der eigenen Website sowie Issue und Google Books online. Ebenfalls schickt sie die Belegexemplare an die National Bibliotheken.
Folgeprojekte und weitere Bauabschnitte sind zulässig, müssen aber gesondert beantragt werden. Mehrfache oder sich wiederholende Bewerbungen für dasselbe Projekt sind nicht zulässig.
Events als soziale Katalysatoren
Im dritten Band der DesignBuild-Buchreihe untersuchen Marlene Franck und Conor Trawinski, welchen Einfluss Events auf gesellschaftliche Interaktionen, Prozesse und Veränderungen haben.
Momente des ko-kreativen Gestaltens und Arbeitens spielen als Ausgangspunkt
und Motor gesellschaftlicher Veränderungsprozesse eine zentrale Rolle. Das gemeinsame Gestalten eröffnet dabei große Potenziale für gesellschaftlichen Wandel. Es entstehen dabei oft konkrete Produkte, z. B. in Form von physischen Artefakten oder von kleinen Architekturen, die in der Folge den Menschen vor Ort als dauerhafte Angebote oder Hilfen zur Verfügung stehen. Das allerdings macht nur ihren unmittelbaren Wert aus. Darüber hinaus haben sie auch das Potenzial, soziale Interaktionen, Prozesse und Veränderungen zu initiieren, zu beschleunigen, zu verstetigen, zu verbreiten. Das heißt, diese Momente oder kleinen Prozesse wirken als „soziale Katalysatoren“. Das vorliegende Manual geht dem Konzept und der Idee aus sehr praktischer Perspektive nach. Es soll dich als Leser*in und euch als Projektteam dazu befähigen, in solchen Veränderungsbeschleunigern zu denken und zu handeln, damit ihr solche selbst planen und durchführen könnt.
Mitwirkende:
- Marlene Franck
- Conor Trawinski
Achtung, ein Buch bedeutet Freiheit!
Als vierte Veröffentlichung der Buchreihe "ARCHITECTURE - DesignBuild REFLECT" ist nun "Achtung, ein Buch bedeutet Freiheit! ¡Atenti, un libro es libertad!" erschienen und ab sofort kostenlos erhältlich.
Ein Bewusstsein zu schaffen für das global vor- handene Wissen in der Raumproduktion und die Etablierung einer gemeinsamen interdisziplinären und internationalen Erfahrungs und Wissensplattform ist ein Ziel der Lehr- und Forschungshaltung am Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen der Universität Stuttgart. Hierzu gilt es Formate zu entwickeln und Erfahrungen, Kultur und Wissen des Lokalen in einen Austausch auf Augenhöhe im Globalen zu führen. Darin sehen wir die Chance, Teilhabe und Partizipation – und damit wirkliche kreative Ko-Produktion im Denken wie im Bauen – als Basis dieses Dialogs zu verankern. Gemeinsam mit vielen Kolleg*innen, Studierenden, lokalen Akteursgruppen und Bewohner*innen haben wir in den vergangenen sechs Jahren vor Ort im Viertel »La Carcova« im Ballungsraum von Buenos Aires zusammen gearbeitet. Aus den Erkenntnissen resultiert der Ansatz, der bewusst die Aus einandersetzung mit dem konkreten Ort – »design.think« –, den Ko-Produktionsprozess – »design.dialogue« – mit dem gebauten Projekt – »design.build« – verbindet.
Mitwirkende:
- Markus Vogl
- Martina Baum
DesignBuild_Joint perspectives
Als erstes der auf vier Bücher angelegten Reihe ist nun „DesignBuild_joint perspectives“ erschienen und kostenlos erhältlich. In diesem Buch erörtern die Autorinnen und Autoren eine gemeinsame DesignBuild-Hypothese anhand des Spannungsfeldes zwischen gesellschaftlicher Transformation, Architekturausbildung und -produktion.
An der Schnittstelle zwischen akademischem und nicht-akademischem Umfeld verknüpfen DesignBuild-Projekte ganz verschiedene Sichtweisen: Sie verbinden Elfenbeinturm mit Baustelle, CAD-Zeichenprogramm mit Kreissäge, Studierende mit nicht-universitären Kollaborationspartnerinnen und Kollaborationspartnern. Sie agieren im Spannungsfeld von Praxis, Forschung und Lehre. Vor diesem Hintergrund legt das Publikationsprojekt DesignBuild_joint perspectives seinen Fokus auf eine kollektive Reflektion über DesignBuild als Methode in der Architekturausbildung durch zwei der zentralen Akteurinnen und Akteure: Lehrende und Lernende.
Mitwirkende:
- Nina Pawlicki
- Charlotte Perschmann
- Ammon Budde
DesignBuild in Postcolonial Contexts: A Critical Interrogation
Als zweites Buch ist „DesignBuild in Postcolonial Contexts: A Critical Interrogation"“ erschienen und ab jetzt kostenlos erhältlich.
In diesem Buch betrachten neun Autorinnen die Lernmethode DesignBuild im postkolonialen Kontext. Anhand konkreter Beispiele wird die handlungsorientierte Vorgehensweise kritisch hinterfragt und evaluiert. Dabei liegt ein Fokus auf den Auslandseinsätzen europäischer und US-amerikanischer Studierender, die in für sie fremden Kulturen ihr frisch erworbenes Wissen aktiv einsetzen. Es werden aber auch Projekte von Studierenden aus Lateinamerika, Asien und Afrika dokumentiert und analysiert, die diese Methode als Experimentierfeld nutzen, um normative Regeln, die häufig noch heute von der Kolonisierung geprägt sind, in Frage zu stellen.
Mitwirkende:
- Vera Simone Bader
- Gabriel Arboleda
- Amritha Ballal
- Lorena Burbano
- Javier Correa
- Rachel Lee
- Anna Goodman
- Nkosilenhle Mavuso
- Catalina Mejía Moreno
- Mark Olweny
- Monika Motylińska
- Sebastián Oviedo
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Der renommierte DesignBuild-Wettbewerb der Sto-Stiftung nimmt in der internationalen Architekturszene einen festen Platz ein. Er bietet Studierenden eine Gelegenheit, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und innovative, nachhaltige Bauprojekte zu realisieren. Die Bewerbungsfrist beginnt Mitte Oktober und…





