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DenkmalCamp

Unser Praxis-Projekt für Handwerk-Azubis

Jetzt bist Du gefragt! DenkmalCamp 2024

Vom 19. bis 28. Juli 2024 nehmen wir wieder zwanzig Azubis mit nach Rumänien. Unter den kundigen Augen und Anweisungen erfahrener Spezialisten legen die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker beispielsweise Kaseinmalereien frei. Der Workshop Graumalerei lehrt, Profile, Rosetten und Säulen so aufzumalen, dass sie dreidimensional wirken. Zudem entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Schablonieren mit Trockenpigmenten. 

Die Sto-Stiftung übernimmt alle Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung und begleitendes Kulturprogramm. Geplant sind Ausflüge zu historischen Bauten, Museumsbesuche sowie der Austausch mit den Menschen vor Ort. Die Ausschreibung richtet sich an alle Auszubildenden im Maler-, Lackierer- und Stuckateurhandwerk im zweiten Lehrjahr in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz. 

Du machst eine Ausbildung als MalerIn oder StuckateurIn?

Du möchtest an einer echten Restaurierung mitarbeiten?

Du bist im zweiten Lehrjahr?

Du hast Lust auf gemeinschaftliche Unternehmungen in einem anderen Land?

Wichtige Unterlagen für die Anmeldung finden Sie hier zum Download:

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich gerne an: info@sto-stiftung.com

FAQ zum DenkmalCamp

Ein paar der Hauptfragen zum DenkmalCamp beantworten wir gerne hier:

Alle Auszubildenen aus dem Maler- und Lackier- und Stuckateurhandwerk, die sich im zweiten Lehrjahr ihrer Berufsausbildung befinden und aus Deutschland, Österreich, Schweiz oder Südtirol kommen.

Du musst Dich einmalig mit einer E-Mail-Adresse registrieren. Dann verschickt das System eine E-Mail mit weiteren Anweisungen. Wenn diese Schritte ordnungsgemäß durchgeführt werden, kann das System freigeschaltet und genutzt werden.

Mit dem Anmelde-Link gelangst du zu einem Online-Formular, mit dem Du Dich bei der Sto-Stiftung für das DenkmalCamp in Rumänien bewerben kannst. 
Der Ausschreibungszeitraum läuft vom 15. Januar 2024 – 31. März 2024. 

Um Dich mitnehmen zu können, benötigen wir Deine Kontaktdaten sowie die des Betriebes und der Schule. Keine Sorge, wir leiten Dich durch die Anmeldung. Im Online-Formular findest Du die Frage: „Warum möchte ich mit nach Rumänien?“ Schreibe uns hier ein paar Zeilen, warum wir ausgerechnet Dich zum DenkmalCamp mitnehmen sollen. Lass uns wissen, warum ein DenkmalCamp ohne dich gar kein Sinn macht und was Du dazu beitragen kannst, dass es ein einmaliges Event wird.  
Bitte beachte, dass nur vollständig abgesendete Bewerbungen am Auswahlverfahren teilnehmen können. 

Für die Reise brauchen der/die Teilnehmer*innen einen gültigen Personalausweis. 

Mit jedem zerfallenen Gemäuer geht ein Stück Geschichte unwiderruflich verloren. Um hier gegenzusteuern, braucht es ein Bewusstsein für die Relevanz von Denkmälern sowie handwerkliche Expertise. Beides vermittelt das DenkmalCamp. Zehn Tage Denkmalschutz pur – mit diesem Versprechen empfängt es jährlich zahlreiche motivierte Azubis des Ausbaugewerbes in Martinsdorf (Siebenbürgen). In der rumänischen Gemeinde wirken die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker an der Instandhaltung lokaler mittelalterlicher Bauwerke mit – in Deutschland wäre dies nicht ohne weiteres möglich. Mit im Boot ist die Handwerkerschule Martinsdorf/Siebenbürgen e.V.

Das Camp widmet sich einem fortlaufenden Restaurierungs-Prozess an der örtlichen Kirchenburg mitsamt zugehörigem Pfarrhaus und Wehrturm. Bei den Erneuerungen an den mittelalterlichen Gebäuden arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hand in Hand. Sie erlernen Techniken sowie Herangehensweisen, mit denen sie während der Ausbildung kaum in Kontakt kommen, aber auch die zugehörige Baugeschichte und Baukultur.

Die ARD hat in ihrer Reportage zum Tag des offenen Denkmals die DenkmalCamp-Teilnehmer dabei begleitet, wie sie mit alten Techniken die frühere Kirchenburg und das historische Pfarrhaus restaurierten. Was alles zum Denkmalschutz gehört, zeigt der Beitrag im Europamagazin und auf der Instagram-Seite des Weltspiegels.

Anpacken mit Sorgfalt

Unter kundiger Anleitung von Expertinnen und Experten des Fachs sanieren die jungen Handwerkerinnen und Handwerker im DenkmalCamp Innenwände, Fassaden oder Kellerräume. Dabei stehen natürlich auch klassische Renovierungs- sowie feine Malerarbeiten an. Aber vor allem geht es um Unbekanntes: Graumalerei zum Beispiel. Am Ende können die Teilnehmenden Profile, Rosetten und Säulen so aufmalen, dass diese dreidimensional wirken.

Die Sto-Stiftung versteht Weiterbildung aber nicht nur im fachlichen Sinne. Wir möchten die Geförderten kulturell und persönlich weiterbringen und sie ermutigen, über den Tellerrand hinauszublicken. Deshalb lässt das Programm im Camp neben der Arbeit an den Kirchengebäuden viel Freiraum für verschiedene Exkursionen in die Natur sowie die Kulturlandschaft Rumäniens – und natürlich auch für die gemeinsame Freizeitgestaltung.

Im Austausch mit den begleitenden Spezialisten und den Ansässigen vor Ort sensibilisiert das Camp für den kulturellen Mehrwert des Denkmalschutzes. Zudem zeigt es Karriereperspektiven in einem abwechslungsreichen, kreativen und verantwortungsvollen Berufsfeld, die sonst tendenziell verborgen bleiben.

Wir sind uns sicher, dass die Berührungspunkte mit Denkmalschutz und Denkmalpflege im Camp nachhaltige Effekte hervorbringen. Das erlernte Spezialwissen weckt Neugier, Interesse und bestenfalls Begeisterung oder Leidenschaft für den Denkmalgedanken.


Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum DenkmalCamp


Hier findest Du noch mehr Eindrücke aus Rumänien


Meldungen zum DenkmalCamp

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Vom 28. Juli bis 06. August restaurierten die jungen Menschen im Rahmen des DenkmalCamps Räume im Pfarrhaus mit Wehrturm in Martinsdorf (Siebenbürgen).

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Zehn Tage Denkmalschutz pur – mit diesem Versprechen empfängt das DenkmalCamp der Sto-Stiftung jedes Jahr motivierte Azubis des Ausbaugewerbes in Rumänien. Auch in diesem Sommer nimmt die Sto-Stiftung 20 Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker mit auf eine abwechslungsreiche Reise in die Welt der Denkmalpflege.

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