Schulfarbenset
Hochwertige Acrylfarben für die Ausbildung

Das Schulfarbenset ist ein Klassiker in der Ausbildung von Malerinnen und Malern. Die 14 enthaltenen Tuben sind gefüllt mit hochpigmentierten Acrylfarben für brillante, intensive Farbtöne. Die Farbenzusammenstellung ist speziell für den Einsatz in der beruflichen und schulischen Aus- und Weiterbildung konzipiert. Mit gelb, orange, rot, violett, blau, grün, cyan, magenta, yellow, schwarz, ocker, rotbraun und zweimal weiß eignet sich die Kollektion ideal zur Vermittlung der Farbenlehre nach Itten oder CMYK. Unsere Farbensets enthalten 500-Milliliter-Gebinde.
Wir unterstützen damit den Nachwuchs im Maler- und Lackiererhandwerk und verlosen die Sets kostenlos an Bildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz. Möglich macht dies eine großzügige Spende der Gründerfamilien Stotmeister.
Warum das Schulfarbenset Azubis voranbringt
Das Set bietet mit 13 kräftigen Acrylfarben alles, was angehende Malerinnen und Maler brauchen, um Farbe wirklich zu begreifen. Die Azubis mischen, testen, korrigieren und merken dabei sofort, wie ein Farbton wirkt und wie er die Wahrnehmung verändert. Der Unterricht rückt damit nah an die Praxis, und die Lernenden gewinnen schneller Sicherheit beim Einsatz von Farben.
Ittens Farbkompass: klar sehen, klug mischen
Die Farbauswahl des Schulfarbensets orientiert sich an der Farbenlehre nach Itten. Johannes Itten war ein Schweizer Maler und Lehrer, der Anfang des 20. Jahrhunderts am Bauhaus wirkte. Seine Farbtheorie prägt die Ausbildung bis heute, weil sie nicht im Elfenbeinturm entstand, sondern aus der echten Arbeit mit Pigmenten. Itten ordnet die Farben im Kreis: Primärfarben stehen sich gegenüber, dazwischen liegen die Mischungen, die sogenannten Sekundär- und Tertiärfarben. Damit erkennen Azubis auf einen Blick, welche Farben sich gut ergänzen und welche sich gegenseitig beißen.

So nutzen Berufsschulen das Set
Berufliche Schule in Husum
An der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland in Husum arbeiten angehende Fachkräfte im Werkstattunterricht mit dem Schulfarbenset. Sie mischen Körperfarben, lösen Farbsehaufgaben und gestalten Flächen. Dabei schulen sie ihr Auge für Material, Tonwerte und Wirkung. Farbe wird vom abstrakten Begriff zum handfesten Werkzeug. Der Effekt zeigt sich schnell: Die Motivation steigt, denn wer Farben selbst mischt, bleibt dran. Die Jugendlichen recherchieren in Datenblättern, vergleichen Pigmente und verstehen Zusammenhänge, die sich theoretisch kaum vermitteln lassen. Das Schulfarbenset verbindet Fachwissen, Gestaltung und Praxis zu einem Ganzen. Auch im Kunstunterricht für allgemeinbildende Schulabschlüsse nutzen es die Lehrkräfte der Berufsschule, weil es fachübergreifend funktioniert. Der Ansatz lässt sich gut mit einem Satz von Konfuzius auf den Punkt bringen: „Erzähle es mir und ich vergesse. Zeige es mir und ich erinnere mich. Lasse es mich tun und ich verstehe es.“




Willy-Brandt-Schule Gießen
Mit dem Schulfarbenset macht die Willy-Brandt-Schule (WBS) in Gießen Farbgestaltung greifbar, beispielsweise in der Berufsvorbereitung und im fachpraktischen Unterricht. Die Auszubildenden mischen Farben, untersuchen Kontraste und entwickeln eigene Gestaltungsideen – vom Farbkreis bis zum Raumkonzept. Sie arbeiten praxisnah, machen Übungen zur Farbpsychologie, schulen ihr Farbgefühl und lernen, Entscheidungen fachlich zu begründen. Das steigert die Motivation spürbar. „Dank Schulfarbenset erleben unsere Nachwuchstalente praxisnah wie Farben wirken – ein echter Gewinn für unseren Unterricht“, sagt Marcus Merkens, Lehrer an der WBS.
Berufskolleg Beckum
Am Berufskolleg Beckum begleiten die Farben die Ausbildung der jungen Menschen auf Schritt und Tritt. Sie lernen mithilfe der Arbeitsblätter beispielsweise Farbordnung und Farbmischsysteme kennen, setzen aber auch reale Projekte um. So gestalteten die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr zum Schuljahresende die Wand des Erasmus-Büros. Für erste Ideen nutzten die Azubis KI-Entwürfe als Werkzeug. Ein verbindendes Band in blau und gelb wird noch hinzugefühgt, fünf Felder bleiben bewusst offen. Dort ziehen bald Plakate ein, gestaltet von Austauschschülerinnen und -schülern mit Fotos sowie Texten aus ihren Herkunftsländern.





