DesignBuild 2027: Von der Idee auf die Baustelle
Der DesignBuild-Wettbewerb fördert Projekte, die architektonische Praxis, soziale Verantwortung und gesellschaftlichen Nutzen verbinden. Im Mittelpunkt stehen Entwürfe, die Studierende vom ersten Konzept bis zum realen Bauwerk begleiten. Viele der geförderten Projekte entstehen in benachteiligten Regionen. Sie verbessern dort die Lebensqualität, etwa durch neue Schulen, Gemeinschaftszentren, Wohnhäuser oder öffentliche Räume.
„Der DesignBuild-Wettbewerb fordert Architekturstudierende heraus, echte Bauaufgaben kreativ zu lösen, und zwar mit Ideen, die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen. So lernen sie, was Bauen wirklich heißt: entwerfen, anpacken, umdenken“, sagt Prof. Ralf Pasel, Stiftungsrat für Architektur der Sto-Stiftung.
Einreichung in zwei Kategorien
Bewerbungen sind in zwei Kategorien möglich: DesignBuild PROJECT richtet sich an konkrete Bauprojekte, die realisiert werden sollen. DesignBuild REFLECT nimmt Beiträge auf, die den übergeordneten Diskurs zu DesignBuild, Architekturlehre und gesellschaftlicher Verantwortung im Bauen stärken.
Die Einreichungen werden Mitte Januar 2027 von einer Fachjury bewertet. Sie berücksichtigt sowohl gestalterische als auch technische Aspekte der Projekte. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Innovationskraft, Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und der Einbindung der Menschen vor Ort. Anschließend werden die ausgewählten Teams informiert, damit die Projekte ab Februar 2027 starten können.
2026 förderte die Sto-Stiftung zehn Projekte in der Kategorie DesignBuild PROJECT und zwei Projekte in der Kategorie DesignBuild REFLECT. Unterstützt wurden Teams aus dem internationalen Hochschul- und Architekturkontext mit Finanzierung, Material und Know-how.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen: https://sto-stiftung.de/designbuild
Das hochaufgelöste Bildmaterial finden Sie hier zum Download.

