Bestenwettbewerb 2026 - München: Konkrete Karriere- und Kreativimpulse
Beim Bestenwettbewerb der Sto-Stiftung zählt nicht nur die Note. Engagement, Leidenschaft fürs Handwerk und Perspektiven für den weiteren Karriereweg spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Am 19. und 20. März zeichnete die Sto-Stiftung in München 18 Nachwuchstalente aus dem Maler- und Lackiererhandwerk aus. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten die bekannten grünen Werkzeugkoffer mit hochwertiger Profi-Ausstattung. Außerdem erwartete sie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit spannenden Einblicken in die Praxis, frischen Ideen für den Berufsalltag und konkreten Perspektiven für die eigene Karriere.
Der Bestenwettbewerb richtet sich an Auszubildende im dritten Lehrjahr aus dem Maler-, Lackierer- und Stuckateurhandwerk. Berufsschulen aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz können besonders engagierte Nachwuchskräfte nominieren. Stiftungsrätin Handwerk Ingeborg Totzke sagte in München mit Blick auf die ausgezeichneten Nachwuchskräfte: „Es begeistert mich, wie viel Einsatz und Energie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen. Genau deshalb ist es so wichtig, junge Menschen im Handwerk gezielt zu fördern und ihnen Chancen aufzuzeigen.“
Auszeichnung trifft Zukunft
In München stand neben der Kofferübergabe vor allem der Blick nach vorn im Mittelpunkt. Beim Aktionstag „Aus Talenten werden Profis“ an der Fachschule München informierten sich die Auszubildenden über Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierewege im Ausbaugewerbe. Besonders spannend war für viele die Informationsveranstaltung zum staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker. Dort erfuhren die Teilnehmenden, welche Chancen ihnen die Weiterbildung eröffnet.
Auch Kultur und Kreativität kamen nicht zu kurz. Die Gruppe besuchte die Vernissage „HOME – dahoam“ an der Fachschule München. Die Ausstellung zeigte, wie eng Gestaltung, Farbe und persönliche Handschrift miteinander verbunden sind. Gerade für angehende Malerinnen und Lackierer bot der Besuch neue Ideen und frische Impulse für den Berufsalltag.
Mit Ehrgeiz Richtung Meisterbrief
Die Begeisterung war bei den ausgezeichneten Nachwuchskräften deutlich spürbar. Gewinnerin Denise Huwig erzählt: „Meine Lehrkräfte haben schon bei Beginn der Ausbildung geraten, auf den Bestenwettbewerb hinzuarbeiten. Das war ein toller Tipp, denn die zwei Tage haben mir gut gefallen und ich habe mich sehr über die Auszeichnung gefreut. Der Inhalt des Koffers ist super, die Tools kann ich prima gebrauchen.“
Zu den ausgezeichneten Talenten gehört auch Noelle Bähr. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Alfred-Welker-Berufsschule in Nürnberg, die einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen anbietet und junge Menschen individuell bei ihrem Start ins Berufsleben begleitet. Noelle Bähr wird ihren Weg zielstrebig weitergehen: Ab September besucht sie die Meisterschule.
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