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Geleitwort

Die Sto-Stiftung gibt Erfolg weiter
Jochen Stotmeister
Jochen Stotmeister

Die anlässlich unseres 50-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufene Sto-Stiftung hat im Jahr 2005 damit begonnen, ihren Auftrag zu erfüllen. Vordringlichstes Ziel war und ist es, die Ausbildung junger Menschen im Maler- und Stuckateurhandwerk sowie Studierende des Bereichs Bauwesen/Architektur zu fördern. Als eine Besonderheit unserer Stiftung mag gelten, dass wir neben der klassischen Bestenförderung auch auf eine soziale Komponente Wert legen. Im Handwerksbereich sollen auch Jugendliche unterstützt werden, die sozial benachteiligt sind, ihre Ausbildung also unter erschwerten Bedingungen beginnen.


Für diese Bemühungen stehen diverse Stipendien, Förderungen oder Seminare, die das Stiftungsleben prägen. Maler-Azubis wurden zu Beginn Ihrer Berufsausbildung mit hochwertigen Arbeitsmaterialien ausgestattet, erfolgreiche Gesellen können für die Techniker-Ausbildung ein Stipendium erhalten. Auch ein Jungmeisterseminar, in dem die Teilnehmer Wichtiges zu Menschen- und Betriebsführung lernen, fand bereits statt.


Wichtig ist uns, den Dialog zwischen Handwerkern und Architekten voranzubringen. Denn dieser Dialog ist die entscheidende Voraussetzung für ein einvernehmliches Miteinander auf der Baustelle. Wir freuen uns, für dieses Verständnis ganz konkret einen Beitrag leisten zu können: Der 2007 erstmals durchgeführte Wettbewerb „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ führt angehende Stuckateur-Meisterschüler und Architekturstudenten zusammen, die anhand mehrerer Projekte gemeinsam die Grenzen des technisch Machbaren ausloteten.


Auch der Architekturbereich macht seit Jahren mit spannenden Projekten von sich reden. Neben hochrangig besetzten Vortragsreihen, herauszuheben ist die Stuttgarter November Reihe, fördert die Stiftung über Stipendien und den seit 2011 jährlich stattfindenden summerschool-Wettbewerb. Deutsche Architekturfakultäten können Bewerbungen für Lehrformen einreichen, die sich grenzüberschreitend mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen. Zudem unterstützt die Sto-Stiftung immer wieder Vorhaben, bei denen angehende Architekten selbst Hand anlegen. Ob Mexiko, Peru oder Südafrika, Studierende erleben in der Praxis vor Ort, dass ihreArbeit für die Menschen einen Unterschied macht.


Zu danken ist an dieser Stelle zuallererst den beiden Stiftungsräten Prof. Peter Cheret (Architektur) und Konrad Richter (Handwerk), die ihr Ehrenamt mit großem Engagement, mit Fachwissen, Weitblick und Kreativität ausfüllen.


Ich wünsche allen mit der Stiftungsarbeit befassten Aktiven alles Gute und das nötige Quäntchen Glück für die vor uns liegenden Aufgaben.



Jochen Stotmeister

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sto Management SE, stellv. Vorsitzender des Stiftungrates

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