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Interior Scholarship | Blog 01-2017 | Christopher Hansen

11.04.2017

Ideen für die humane Welt von morgen


Im vergangenen Monat hatte ich Probleme, mich selbst zu verstehen und zu erkennen, was ich mit meinem Projekt erreichen und kommunizieren möchte. Glücklicherweise habe ich diesen Zustand überwunden und lege nun das Fundament für meine Ziele. Derzeit sind noch alle Entscheidungen offen, ich gehe nicht davon aus, dass alles auf einmal passiert, aber die wichtigsten Dinge sind klar.


Ich stellte mir selbst die Frage: "Was soll mein Projekt erreichen und wie soll es das erreichen?", um kurz zu beschreiben, was ich vorhabe. Dies ist für mein Selbstverständnis wichtig, aber auch für die schnelle Kommunikation mit anderen, die wissen wollen, was ich tue. Also, kurz und knapp:


“Mein Projekt befasst sich mit spekulativen und fiktiven Szenarien einer zukünftigen Kolonisation des Mars durch den Menschen. Ich nutze dabei fiktives Design als Werkzeug, um die komplexen Probleme der Menschen und der menschlichen Gesellschaft zu verstehen. Die Erkundung dieser Zukunftsoptionen ist als Blick in das Innere gedacht, als Rückblick aus ausreichend großer Entfernung, um den Kreis zu schließen und die Welt von heute zu untersuchen. In diesem Prozess ist auch Raum für Fragen, was den Menschen in der Zukunft ausmachen wird. Die räumliche und zeitliche Entfernung und die konstruierten Themen ermöglichen es, Parallelen zwischen Zukunft und Gegenwart zu erkennen."


Mein Einstieg in das Projekt war die Wechselbeziehung zwischen Fantastik und Design. Wenn Science-Fiction-Romane indirekt die Realität der Zukunft gestalten, befasst sich ein Designer zweifellos mit Science-Fiction. Wir alle wissen, dass Fiktion Realität werden kann; die Idee, sich mit Fantastik zu befassen, ist daher nicht so irrational. Meine Methode bestand bisher darin, eigene Fiktionen zu produzieren, die mir einen bestimmten Kontext und Hintergrund für die Gestaltung bieten. Diese Ergebnisse werden dann Teil einer größeren Geschichte, welche die gewählten Themen reflektiert, beispielsweise das Konzept eines Hauses.


Die Demokratisierung von Design und Produktion in der modernen Zeit überträgt uns eine enorme Verantwortung, um genauso kompetent wertvolle Ideen zu produzieren.


Christopher Hansen



Mehr dazu:

Interior Scholarship | Blog 02-2017 | Annika Rautter

Interior Scholarship | Blog 01-2017 | Michael Fehringer

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Über Christopher Hansen

Christopher Hansen konzentriert seine Aufmerksamkeit vor allem auf Räume mit ihren vielfältigen Bedeutungen und Interpretationen. Christopher studiert für einen Masterabschluss in Raum- und Möbeldesign an der Akademie der Künste in Oslo. Damit er sich ausschließlich auf seine Studien zur Innenarchitektur konzentrieren kann, erhält er ein "Interior Scholarship" – ein AIT-Stipendium der Sto-Stiftung. Im Studienjahr 2016/17 wurde das Stipendium an vier Studenten vergeben, die durch ihre positive Einstellung und kreatives Denken auffielen. Christopher ist überzeugt, dass die Möglichkeit, seine Ideen und Arbeiten auf einer größeren Plattform zu veröffentlichen, seinen zukünftigen Weg als Designer stark beeinflussen wird. Dies gilt auch für finanzielle Unterstützung. Seiner Ansicht nach sind Initiativen für engagierte Studenten besonders wichtig und er ist glücklich, dass er zu den Auserwählten gehörte.

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
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