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Interior Scholarship | Blog 01/2017 | Annika Rautter

16.02.2017

Mein Stuhlentwurf auf den Passagen während der imm cologne


Dank der Unterstützung der AIT-ArchitekturSalons und der Sto-Stiftung durfte ich während der internationalen Einrichtungsmesse mein Studienprojekt „FALTER“ vom 16. bis 21. Januar 2017 im Kölner Salon ausstellen. „FALTER“ ist ein Klappstuhl, der in einer handlichen Tasche transportiert und bei Bedarf zu einem Trapez aufgeklappt werden kann.


Er entstand als Lösungsansatz, um dem begrenzten Platz in Studentenwohnungen in großen Städten entgegenzuwirken, in denen überflüssige Möbel oftmals stören. „FALTER“ kann überall hin mitgenommen werden oder auch nur Zuhause genutzt und wieder leicht verstaut werden, wenn er gerade nicht gebraucht wird. Das Sitzmöbel besteht aus 6,5 Millimeter dicken Multiplexplatten, die komplett mit Stoff umhüllt sind. Der Stoff hält die Sitzfläche in Form, sodass keine Schrauben oder Scharniere nötig sind.


„FALTER“ ist ein Zweiteiler, der ganz leicht mit Druckknöpfen zusammengefügt werden kann. Durch die Polsterung an Sitzfläche und Lehne sowie die breit ausgeformte Trapezform, ermöglicht der Stuhl eine offene, ergonomische und bequeme Sitzhaltung.


Optisch zeichnet sich „FALTER“ besonders durch seine Geradlinigkeit und seine Sanduhrenform aus. Der Name spielt auf einen Schmetterling an, da der Stuhl auch erst entfaltet all seine schönen Details offenbart. Die graue Sitzfläche kontrastiert mit dem schwarzen, robusten Filz der Flächen, die der Körper nicht direkt berührt. Die passende Tasche zu jedem „FALTER“ spielt mit den gleichen Kontrasten: Außen ist sie grau, im Inneren findet sich der dunkle Filz, der beim täglichen Gebrauch weich und handschmeichelnd anmutet.


Vielen Dank an die AIT-ArchitekturSalons und die Sto-Stiftung, die mir diese großartige Chance ermöglicht und mich in Köln so herzlich empfangen haben. Ich durfte ein paar spannende Tage erleben, habe interessante und vielversprechende Gespräche geführt und viele inspirierende Möbel und Architekturen gesehen. Im nächsten Blogbeitrag werde ich einige Eindrücke sowie meine persönlichen Highlights von der imm cologne präsentieren.


Annika Rautter



Mehr dazu:

Interior Scholarship | Stipendiaten im Porträt | Annika Rauter von der Akademie der Bildenden Künste München

Interior Scholarship 2016/2017 | Stipendien vergeben

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Über Annika Rautter


Schon lange vor ihrem Abitur faszinierte Annika Rautter der Gedanke an ein (Innen-)Architekturstudium. Nach ihrem Abschluss entschied sie sich allerdings erst einmal dazu, ein Jahr zu pausieren, um die andere Seite der Welt und sich selbst kennenzulernen. Auf ihrer Reise durch Australien, Neuseeland und die Fidschi-Inseln gelang ihr dies problemlos: Sie entdeckte nicht nur die Schönheiten fremder Länder, sondern lernte in dieser prägenden Zeit auch sehr viel über sich selbst – über ihre Persönlichkeit ebenso wie über ihre Zukunftspläne. Nicht zuletzt entwickelte sich der vage Wunsch ihrer Studienwahl zu einem festen Entschluss, weshalb sie noch während ihrer Reise ein thematisch passendes Praktikum sowie einen Zeichenkurs in der Heimat organisierte, die ihr den Zugang zu einem (Innen-)Architekturstudium ermöglichen sollten.


Nach der Bewerbung an fünf verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen entschied sich Annika Rautter für die Akademie der Bildenden Künste in München. Zum einen begeisterte sie schon 2012 der Beitrag des Studiengangs auf der Jahressausstellung der Akademie, zum anderen war mit etwa 15-20 Personen die geringe Anzahl der Studierenden pro Semester, die eine sehr persönliche Betreuung durch die Professoren und Assistenten erlaubt, ausschlaggebend für ihre Standortwahl. Auch die verschiedenen Hauptfächer – Produkt- und Raumgestaltung sowie Gestalten im Freiraum – überzeugten Annika Rautter, denn auf diese Weise hat sie die Möglichkeit, verschiedene Fachrichtungen auszuprobieren und sich nach dem Bachelor für eine Vertiefung zu entscheiden. Sie selbst hat noch keinen Favoriten, sondern freut sich vielmehr auf immer wieder unterschiedliche Projekte und Schwerpunkte.

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Bert Große
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