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Lacktechnikerseminar in Dresden

07.04.2016

Angehende Lacktechniker in Dresden

Angehende Lacktechniker ergründen ihre Persönlichkeit und erfahren Interessantes über den Wiederaufbau der Semperoper


Die Sto-Stiftung fördert die Weiterbildung für junge Maler und Lackierer zum „staatlich geprüften Lacktechniker“ bereits im sechsten Jahr – mit einem Stipendium für je einen Studierenden an sechs Fachschulen in Deutschland. Pro Semester werden die Stipendiaten mit jeweils 1.000 Euro finanziell unterstützt. Zudem nehmen sie einmal im Jahr an einem Seminar der Sto-Stiftung teil.


Ziel ist es, die jungen Menschen während ihrer Ausbildung ganz neue Erfahrungen sammeln zu lassen. Konrad Richter, Stiftungsrat Handwerk: „Wir holen sie aus ihrem regionalen Bezug und lassen sie über ihren Tellerrand blicken.“


Vom 20. bis 23. März 2016 haben die Stipendiaten der Fachschulen in Berlin, Hildesheim, Fulda, München und Stuttgart die sächsische Landeshauptstadt besucht. Bereits zum fünften Mal fand in Dresden das dreitägige Abschlussseminar, das ein besonderes Persönlichkeitstraining und eine fachliche Weiterbildung umfasst, statt.


Die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und Auftreten, Sprechverhalten und Körpersprache zu trainieren, war das Ziel von Björn Grüßer, Matthias Harnack, Dennis Henkel, Manuel Krebs und Sophia Weber. Besonders spannend für sie war jedoch die Führung durch die Semperoper.


Dietrich Berger, Architekt beim Wiederaufbau, erläuterte Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion. Besonders interessiert zeigten sich die zukünftigen Techniker an den Fertigkeiten, die benötigt wurden, um die im Original erhaltenen Vorlagen von Architekt Gottfried Semper umzusetzen. Alle für den Wiederaufbau notwendigen Arbeiten wurden – 37 Jahre nach der Zerstörung am Ende des zweiten Weltkrieges – ausschließlich von sächsischen Handwerkern ausgeführt und dauerten acht Jahre.


Viele der nach Vorbildern aus der italienischen Renaissance gestalteten plastischen und malerischen Details machen das beeindruckende Gebäude wieder so erlebbar wie zu Zeiten ihres Schöpfers Semper.


Uwe Koos, Vorsitzender der Sto-Stiftung, fasst den Aufenthalt in Dresden so zusammen: „Die Studierenden erlebten ein tolles Seminar mit vielen Höhepunkten. Faszinierend empfand ich die Begeisterung der jungen Leute bei der Führung durch die Semperoper. Vielleicht lag es daran, dass die jungen Maler und Lackierer recht gut einschätzen konnten, welche Mühe, handwerkliches Geschick und ausdauernde Arbeitskraft aufgebracht werden mussten, um die Oper wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen.“


Staatlich geprüfte Lacktechniker und berufliche Weiterbildung


Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen, die zum „Staatlich geprüften Lacktechniker“ führen, schließen an eine berufliche Erstausbildung und an erworbene Berufserfahrungen an. Zweijähriger Vollzeitzeitunterricht führt Studierende zum staatlich anerkannten Berufsabschluss. Nach der Teilnahme im Fach Berufs- und Arbeitspädagogik können sie zudem die Ausbildereignungsprüfung sowie die Meisterprüfung ablegen und erwerben durch eine Zusatzprüfung sogar die Hochschulreife. Mit der beruflichen Weiterbildung wird der Nachwuchs befähigt, Führungsaufgaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen zu übernehmen oder selbstständig und verantwortungsvoll einen eigenen Betrieb zu führen.


Pressetext und Bildmaterial zum Download

Dennis Henkel
Dennis Henkel

lernt an der Fachschule in Fulda und kommt aus Ober-Lais, einem kleinen Dorf zwischen Frankfurt und Fulda. Er stellt sich vor, als Technischer Berater tätig zu sein oder in einem Lacklabor, weil ihn Chemie interessiert.

Matthias Harnack
Matthias Harnack

lernt an der Fachschule für Farb- und Lacktechnik in Hildesheim. Er kommt aus Franken. Sein Ziel ist eine leitende Position in einem Betrieb, als Farb- und Lacktechniker oder Lackingenieur.

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Bert Große
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